Norma Ladewig: Künstlerarmut im geteilten Deutschland, Gebunden
Künstlerarmut im geteilten Deutschland
- Die prekären Arbeitsbedingungen bildender Künstler:innen zwischen Staat, Markt und Selbsthilfe, 1945-1990
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- Verlag:
- Vandenhoeck + Ruprecht, 04/2027
- Einband:
- Gebunden
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783525303870
- Artikelnummer:
- 12974518
- Sonstiges:
- mit ca. 1 farbige und 10 s/w-Abbildungen
- Erscheinungstermin:
- 12.4.2027
- Serie:
- Kritische Studien zur Geschichtswissenschaft - Band 258
Klappentext
Welche Verantwortung hat eine Gesellschaft für erfolglose Künstler: innen, die von ihrer Kunst nicht leben können? Die Studie untersucht die historischen Antworten auf diese Frage im geteilten Deutschland. Dabei ging es auch um die Transformation des bürgerlichen Kunstbetriebs und das Verhältnis von Kunst und Gesellschaft.
Die häufig prekären Arbeits- und Lebensbedingungen bildender Künstler: innen hatten sich schon im 19. Jahrhundert im Topos des "brotlosen Künstlers" verfestigt. Nach 1945 wetteiferten Akteure des Kunstbetriebs in beiden deutschen Staaten darum, die soziale Lage bildender Künstler: innen unter den Vorzeichen von demokratischer Marktwirtschaft bzw. sozialistischer Planwirtschaft zu verbessern. Dabei stritten sie über die Bewertung, Ursachen und Lösung der weit verbreiteten "Künstlerarmut": War sie Ergebnis einer notwendigen Qualitätsauslese, eines dysfunktionalen Kunstmarkts oder eines kunstfeindlichen Publikums? Norma Ladewig zeichnet die historischen Deutungen und Lösungsversuche in Bundesrepublik und DDR sowie die Entstehung der gegenwärtigen künstlersozialpolitischen Konstellation in Deutschland nach. In den 1970er Jahren zeigte sich dabei eine besonders kritische Auseinandersetzung mit den bürgerlichen Kunstinstitutionen, Werten und Rollenmodellen.
Anmerkungen:
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